
Wer denkst du, dass du bist? Hast du eine Antwort auf diese Frage?
…egal was du dir selbst geantwortet hast, eigentlich gibt es nur eine richtige Antwort auf diese Frage: Du bist ein geliebtes Kind Gottes und dein Vater hat Freude an dir.
Warum kann nur das unsere Identität sein? Als ich in Markus 1,11 von der Taufe Jesu las, ging mir ein Licht auf:
“Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.”
Der Vater hätte Jesus z.B. als “Messias”, oder als “das Leben” offenbaren können, trotzdem offenbarte er ihn als geliebter Sohn. Warum? Das ist das einzigste, das sich nie ändert. Egal was wir alles falsch oder richtig machen werden, wir werden immer seine geliebten Kinder bleiben. Das bildet ein sicheres Fundament, auf dem wir unser Leben bauen können. Jede andere Identität ist unsicher. Es gibt uns Wert, der nicht an unsere Leistung geknüpft ist, was uns enorm befreit.
Wenn ich mich darüber definiere, dass ich der Leiter der SLA bin, kann sich das schnell ändern. Und wenn es sich ändert, habe ich meine Identität verloren. Zudem kann es nicht sein, dass ich meinen Wert davon erhalte, was ich leiste. Mein Wert muss darin gegründet sein, zu wem mich Gott gemacht hat und wer ich in seinen Augen bin.
Wenn dem nicht so ist, lebe ich mein Leben im Stress, etwas leisten zu müssen, um mich darüber zu definieren bzw. mir damit meine Liebe zu verdienen. So werden wir aber nie erfüllt sein, weil wir denken, wir müssten immer noch ein Bisschen mehr tun, um wirklich geliebt zu sein. Wenn wir als geliebte Kinder etwas tun, tun wir es aus Liebe, nicht für Liebe. Als Söhne und Töchter starten wir geliebt und angenommen. Wir können uns das in keiner Weise verdienen. Es ist der Ort, wo wir starten, nicht ein Ort, den wir über Anstrengung zu erreichen versuchen.
Identität
Identität ist wer wir sind, nicht, was wir tun. Egal was wir tun, wer wir sind ändert sich nicht. Je besser wir aber verstehen, wer wir sind, desto mehr wird sich unser Tun an unsere Identität anpassen. Wenn wir verstehen, dass wir geliebte Kinder sind, werden wir befähigt, so zu leben, wie Jesus gelebt hat:
“Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder” Eph 5,1
Ohne eine Offenbarung, dass wir seine geliebten Kinder sind, werden wir Ihn nicht nachahmen können. Wenn wir verstehen, dass wir eine “königliche Priesterschaft” sind, merken wir, dass es nicht zu uns passt, einen sündigen Lebensstil zu leben.
“Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht” 1. Petr 2,9
Unser Leben wird davon beeinflusst, wer wir denken, dass wir sind. Je mehr wir erkennen, dass wir geliebte Königskinder sind, desto mehr werden wir befähigt, so zu leben.
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