
Immer wieder gibt es Zeiten in meinem Leben und vermutlich auch in deinem, welche intensiv und streng sind. Meine Arbeitswochen sind mit wenigen Ausnahmen immer über 50 Stunden lang. Das alleine ist kein Problem. Jedoch wird es zu einem Problem, wenn ich zu Hause bin und nicht abschalten kann, weil mich Dinge belasten. Diesbezüglich ist mir etwas aufgegangen…
Wenn mich Dinge stressen und es mir schwer fällt abzuschalten stelle ich mir folgende Frage: “Kann ich jetzt gerade etwas daran ändern?”
Fast immer beantworte ich diese Frage dann mit “Nein”. Was wiederum bedeutet, dass ich aufhören kann, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Wenn ich nämlich über Dinge nachdenken, an denen ich momentan gar nichts ändern kann, sorge ich mich und kann nicht abschalten.
“Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ 1. Petr 5,7
Mein Leben wurde viel entspannter, als ich aufhörte an Dingen herumzustudieren, an denen ich momentan gar nichts ändern kann. Ich lebe lieber im Moment, studiere über das nach, was ich jetzt ändern kann und vertraue, dass Gott alles andere im Griff hat. Wenn ich ein E-Mail zum Beispiel erst morgen im Büro versenden kann, studiere ich zu Hause nicht darüber nach. Wenn ich mit einer Person erst in zwei Tagen ein Gespräch habe, kann ich aufhören mir den Kopf darüber zu zerbrechen, weil ich eh erst in zwei Tagen mit ihr darüber reden kann. Dies befähigt mich, meine Zeit mit meiner Familie viel intensiver zu genießen, weil ich präsent bin und mit meinen Gedanken am selben Ort bin wie mit meinem Körper.